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Bennys Mom Christa schrieb am 02.05.2018 - 18:29 Uhr
Reinheit

Der Regen fällt auf mein Gesicht.
Wäscht die Tränen weg, lässt sie versiegen.
Die Reinheit berührt mein Herz.
Wäscht dich weg, wäscht die Erinnerung weg, die Trauer.
Der Donner übertönt meine Schreie.
Lässt sie verstummen, verstummen auf ewig.
Die hellen Blitze machen dich unsichtbar.
Lassen mich deine Augen vergessen, einfach vergessen.
Die Kälte macht mein Herz kalt.
Lässt deine Blicke erstarren ... die auf mir liegen ... einfach erstarren.
Der Wind trägt deine Stimme fort.
Lässt mich das Leid für einen Moment vergessen...
Vergessen...

Schließe meine Augen, um zu verstehen.
Spüre den kühlen Regen auf meinem Gesicht,
überhöre deine im Donner untergehende Stimme,
fühle die Kälte der Reinheit in meinem blutenden Herzen,
vergesse für einen Moment den endlosen Schmerz.
Solange, bis das Licht zurückkehrt.
Und mit dem Licht, die Schatten, die auf meinem Herzen liegen...
...Bitte ... keine ... Tränen ... mehr...




Autor: Meli Kizuna Warmer

Einen lieben Gruss von Bennys Mom Christa ich denke an euch
Mama schrieb am 01.05.2018 - 14:19 Uhr
Wie kann ich dich jemals vergessen!
Du füllst meinen Tag und die Nacht.
Noch kann ich nur schwerlich ermessen,
wie reif mich dein Abschied gemacht.
Die Wunde wird nie in mir heilen,
im Schmerze gehörst du mir ganz.
So will ich die Nacht mit dir teilen,
als wäre sie Traum oder Tanz.
Du bist mir noch enger verbunden
als jemals im Leben zuvor.
So hab ich wiedergefunden,
was kurz an den Tod ich verlor.
Ich werde dich zärtlicher halten,
als je es im Alltag gelang,
wo andere Maßstäbe galten
und eins um das andere rang.
Wie innig sich Seelen umschweben,
seit deine Gestalt mir verblich!
Ich lebe ein doppeltes Leben:
Je eines für dich und für mich.
Waltraut Puzicha

Liebe Angi,
früher wärst du heute mit deinen Freunden gewandert, und ich hätte mir Sorgen gemacht, ob du das schaffst.
Heute denke ich zurück,
seh deine Freude vor mir
und vermisse dich.
Heute denke ich darüber nach,
wo du wohl bist,
was du wohl machst,
und wie es dort wohl so ist,
dort, wo du unerreichbar für mich bist.
Ich hab Sehnsucht nach dir
In Liebe
Mama
Bennys Mom Christa schrieb am 21.04.2018 - 18:50 Uhr
Der Tag wird kommen

Der Tag wird kommen
wo ich Dir gegenüber stehe
Dir in die Augen schaue
Der Moment in dem ich Dich
in meine Arme nehme
Das wunderschöne Gefühl
Dich zu spüren
Deine Nähe zu genießen
Dich nicht mehr vermissen
zu müssen
Deinen warmen Atem
ganz nah an meinem
Eine Stimme die mir sagt
Ich bin bei Dir
ich weiß
Der Tag wird kommen




Autor: Marion M.

Eine liebevolle Umarmung an dich Anita und liebe Gedanken an Angelina von ganzem Herzen . Bennys Mom Christa
Annikas Mama Hedi schrieb am 19.04.2018 - 21:31 Uhr
Es gibt die Erfahrung,
dass mitten im Leben das Leben verloren geht.

Wer je einen Menschen geliebt hat, weiß es.

Wer je so viel von sich selber weggegeben hat,
hinüber gegeben, in einen anderen Menschen,
wie es einem Liebenden geschieht,
der weiß,
wie wenig von ihm selbst übrig bleibt,
wenn ihm der geliebte Mensch genommen wird.

Wer je einem Kind das Leben geschenkt hat,
kann wissen, dass es sich nie ganz ablöst,
sondern immer,
für eine ganze Lebenszeit,
ein Teil von ihm bleibt.

Wenn mein Kind stirbt,
bleibe ich nicht übrig,
wie ich es war.

Es geht etwas von mir selbst fort,
unbekannt wohin,
und nie werde ich wieder der sein,
der ich vorher war.

Es bricht etwas ab, auch von der Welt,
in der ich lebe, es reißt etwas auf,
und wird sich nie wieder ganz schließen.

Und nie wird mich die Schönheit dieser Welt
wieder so unmittelbar berühren wie zuvor.

(Jörg Zink)

Liebe Anita,
fühle Dich ganz lieb umarmt,
in Gedanken bei Dir und Deiner lieben und vermissten Angelina,
Hedi mit Annika fest im Herzen und in Gedanken ganz nah
Bennys Mom Christa schrieb am 08.04.2018 - 13:16 Uhr
Der Schmerz brennt sich tief hinein
Die Seele schreit
Tausend messerscharfe Klingen in der Brust
Jeder Atemzug singt ein Klagelied
Kein Gefühl mehr für das eigene Ich
Mitmenschen in ihrer Normalität kaum ertragbar
Ziellose Schritte in eine ziellose Zeit
Zugreifen und ins Nichts fassen
Gefangen in dieser fremden Welt
Wo bist du Gestern
Offene Augen, die nichts sehen
Am Pullover noch eine vergängliche Spur Lieblingsparfüm
Sonne am Himmel, die nicht wärmt
Fragen suchen vergeblich nach Antworten
Müdigkeit und Leere lähmen die Pflichten
Trost kann nicht ankommen
Gedanken machen fast schwindlig
Immer wieder unkontrollierbare Tränen
Diese Angst vor dunklen, stillen Nächten
Keine Lust auf den neuen Tag
Verlangen nach dem Zauberspruch, der alles ungeschehen macht
Unbändiges vergebliches Suchen
Die Sehnsucht quält

Hoffnung, verlasse du mich bitte nicht auch noch.

Heidi Schwenkow
Einen lieben Sonntagsgruss von Bennys Mom Christa

www.Benjamin1987.bplaced.de
Daggi schrieb am 02.04.2018 - 10:31 Uhr
Vorbei

Da solls einen Ort geben,
da sind alle frei.
Da tun alle glücklich leben.
Der Ort heißt: Vorbei!
Wo ist Vorbei?
kann mir einer das sagen?
Ich hätt an die Leben dort
soviele Fragen!

In Vorbei solln die schönsten Blumen blühn
und alle Leben sind glücklich und gesund.
In Vorbei sind die Wiesen immer grün
und die ganze Welt ist dort kunterbunt.
Wo ist Vorbei?
Kann mir einer das sagen?
Ich hätt an die Leben dort
soviele Fragen!

Vorbei ist vorbei, man sieht es nicht.
Es ist ein geheimnisvoller Ort.
Doch jeder kommt hin, jeder geht durch das Licht
und ist dann im strahlenden Leben dort.
Vorbei ist da, wo es Frieden nur gibt
und wo man kennt kein Leid.
Vorbei ist da, wo man lebt und liebt.
Für Vorbei kommt für Jeden die Zeit!
(NINO ENGEL)
Grüße von mir hinter den Horizont

Daggi mit NINO für immer
Annikas Mama Hedi schrieb am 01.04.2018 - 16:02 Uhr
UND DOCH AHNE ICH DICH IM LICHT

Mit schweren Schritten und voll Bitterkeit
gehe ich auf diese Tage zu
in denen überall die Botschaft verkündigt wird
Er ist auferstanden und lebt.
In diesen Tagen wird viel die Rede sein
vom erwachenden Leben
vom Sieg über den Tod
von der Hoffnung

in mir aber ist eher Karfreitag
ist eher Dunkelheit
denn du, mein Kind, bist fort für immer
dein Platz ist leer und kann
niemals mehr besetzt werden

Wie soll ich Ostern feiern
und einstimmen in den Jubelruf
Was kann geschehen
dass es in mir nicht Karfreitag bleibt

Ich schließe die Augen und lausche in mich hinein
und langsam, behutsam und voller Scheu
tauchen Bilder von dir
in meiner Seele auf

Bruchstücke und mehr von Erinnerungen
von Momenten der Nähe und Zärtlichkeit
wenn wir uns an den Händen hielten
wenn deine staunenden Augen hineinschauten
in eine Welt, die dir voller Wunder war
ich tauche hinab in die Zeit
als du noch hier warst und an meiner Seite gingst

Hast du nun das Licht gefunden
das ich nur so selten erkennen kann in meiner Trauer
Darf ich dich im Licht erahnen
das doch manchmal hineinstrahlt in all die Finsternis
Ja, ich erahne dich im Licht
im Leuchten der Sterne bei Nacht
und manchmal in der Sonne des Tages

Du fehlst mir und das wird
und soll niemals mehr anders sein
Dein Platz bleibt leer
Ich kann nicht einstimmen in die Jubelrufe zum Osterfest
aber ich kann leise und zart
Dank sagen für die Zeit mit dir
und will darauf vertrauen
deine Spuren, die durch meine Erinnerungen gewebt sind
helfen mir beim Weitergehen
und so soll das, was du mir immer bedeuten wirst
mir helfen auf meinem Weg aus der Dunkelheit heraus
den kleinen Lichtern entgegen

(Ulrich Tietze)

Liebe Anita,
ich denke auch an Dich und Deine so sehr vermisste liebe Angelina.
Ja, die Familienfeste sind immer besonders schwierig, voller Sehnsucht und Vermissen.
Ich wünsche Dir Kraft dafür und ruhige, gesunde Ostertage.

Herzliche Grüße,
Hedi mit Annika auch so sehr vermisst
Mama schrieb am 01.04.2018 - 14:43 Uhr
Du bist mir nah
Du bist mir nahe,
auch wenn ich dich nicht sehe.
Du bist bei mir,
auch wenn du ganz wo anders bist.
Du bist in meinem Herzen,
in meiner Seele,
in meinem Leben,
immer.

Marion Schmickler

Und wieder ist es Ostern,
Fest der Auferstehung,
wieder die Frage:
Wo bist du?
Und wieder keine Antworten..
Es bleibt die Sehnsucht
und das Vermissen
Mama
Daggi schrieb am 30.03.2018 - 06:01 Uhr
Ostern

Kinderlachen in den Ohren.
Überall ist bunte Pracht.
Frühling, der wird neu geboren.
Die Natur ist aufgewacht.

An den Sträuchern bunte Eier,
Hasen und manch Osterschmuck.
Für das Auge und zum Feiern
gibts der Sachen jetzt genug.

Freude ist in vielen Heimen
und sie sei ja auch gegönnt.
Doch herrscht Traurigkeit in Meinem,
wie ihr euch ja denken könnt.

Und doch lächle ich nach außen
für die ganze Kinderschar
und die fröhlichen Banausen,
die es feiern Jahr für Jahr.

Du mein Kind, ich seh dich wieder.
irgendwann in deiner Welt.
Und dann setzen wir uns nieder,
feiern, was der Himmel hält.

Frohe Ostern in den Himmel
und allen Menschen überall.
ICH LIEBE DICH, mein Kind für immer.
Frohe Ostern, klingt mein Schall!
(NINO ENGEL)



Dagmar mit NINO für immer
Christina schrieb am 28.03.2018 - 21:27 Uhr
Ein helles Licht für Dich

Liebe ist, wie wildes Wasser,
das sich, durch Felsen zwängt,
Liebe ist, so wie ein Messer,
das dir, im Herzen brennt
sie ist süß und sie ist bitter,
ein Sturmwind und ein Hauch,
für mich ist sie eine Rose,
für dich ein Dornenstrauch,
wer nie weint,
und niemals trauert,
der weiß auch nichts vom Glück,
wer nur sucht was ewig dauert,
versäumt den Augenblick
Wer nie nimmt, kann auch nicht geben
und wer sein Leben lang,
immer Angst hat vor dem Sterben,
fängt nie zu leben an
Wenn du denkst du bist verlassen
und kein Weg führt aus der Nacht
fängst du an die Welt zu hassen
die nur Andre glücklich macht
Doch vergiss nicht an dem Zweig dort
der im Schnee beinah erfror
blüht im Frühling eine Rose so schön
wie nie zuvor


Liebe Grüße schickt euch Christina mit Annkris tief im Herzen

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